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Print-First vs. XML-First

Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Wege, um zu medienneutralen Daten zu gelangen, die dann medien- und produktübergreifend verarbeitet werden können. Festzuhalten ist, dass nicht die eine der beiden Alternativen der anderen grundsätzlich vorzuziehen ist. Es ist von Fall zu Fall abzuwägen, wo die Vorteile überwiegen.

Print First

Nach wie vor wird dieser Weg bei den meisten Verlagen beschritten. Das Charakteristische ist der immer an erster Stelle zu durchlaufende Print-Herstellungsprozess. Das bedeutet, dass die inhaltliche Bearbeitung – ganz oder teilweise – und die medienspezifische Verarbeitung in einem Prozess stattfinden. Beides geschieht in der Regel im Satzprogramm beim Satzdienstleister. Erst nach Abschluss der Print-Herstellung können die Daten in das medienneutrale XML-Format überführt werden.

Vorteile:

  • Gegenüber dem konventionellen Workflow nahezu unveränderte Prozesse
  • Keine Akzeptanz- und Umstellungsprobleme
  • Oft sinnvoll für Printprodukte, deren Inhalte seitenbezogen sehr individuell gestaltet werden.

Nachteile:

  • Technisch einwandfreier XML-Export aus dem Satzprogramm beliebig komplex
  • Printlayout muss regelbasiert aufgebaut werden
  • Geringe Freiheiten im Satz
  • Elektronische Verwertungen müssen immer auf die Fertigstellung des Print-Produkts warten.

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